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Die vier Phasen der Intensiv-Modifikation Stottern

Die Intensiv-Modifikation Stottern (IMS) ist ein Konzept von Hartmut Zückner nach dem Ansatz der Stottermodifikation. Dieser Ansatz geht auf Charles Van Riper zurück und gliedert die Therapie in vier Phasen: Identifikation, Desensibilisierung, Modifikation und Stabilisierung.

So werden die Phasen in der Stottermodifikation allgemein beschrieben. Wie deine Therapie im Einzelnen abläuft, besprichst du mit deiner Therapeut:in.

1. Identifikation: das eigene Stottern kennenlernen

Du lernst genau kennen, was beim Stottern passiert: Was machst du zusätzlich, und bei welchen Wörtern oder in welchen Situationen tritt es auf? Das Ziel ist, den Moment früh wahrzunehmen, um gezielt reagieren zu können.

2. Desensibilisierung: Angst und Vermeidung abbauen

Hier geht es um die Gefühle rund ums Stottern. Angst, Scham und Vermeidung sollen abnehmen. Dazu gehören Pseudostottern, Stottern ohne Begleitverhalten und das bewusste Aufsuchen schwieriger Sprechsituationen, zum Beispiel mit einer Mutleiter.

3. Modifikation: den Stottermoment verändern

Jetzt arbeitest du am Stottermoment selbst. Blockierungen sollen sich verhindern oder schneller überwinden lassen. Beispiele für Techniken:

4. Stabilisierung: das Gelernte in den Alltag bringen

Die Techniken sollen langfristig im Alltag bleiben. Du gehst schwierige Situationen zunehmend selbstständig an und vertiefst, was du gelernt hast. Zum Abschluss kann ein persönlicher Notfallplan entstehen, der dir in schwierigen Situationen Orientierung gibt.

So greift IMS Go die Phasen auf

IMS Go ist an das IMS-Konzept angelehnt und umfasst 48 Level in diesen vier Phasen, nach aufsteigendem Schwierigkeitsgrad. Bei den Übungen nimmst du dich auf Video auf. Dazu kommen die Mutleiter und die Video-Analyse mit deiner Therapeut:in. Die App begleitet die Therapie und ersetzt sie nicht.

IMS Go Hauptmenü mit den vier Therapiephasen

Quellen und Weiterlesen

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Wichtiger Hinweis:

Die App unterstützt die Therapie bei Stottern, ersetzt aber nicht die Beratung durch Ärztinnen, Ärzte oder Therapeutinnen und Therapeuten. Bitte sprich vor medizinischen Entscheidungen immer mit qualifizierten Fachleuten.